Das Verb „werden“ beschreibt einen Prozess des Übergangs, der Veränderung oder der zukünftigen Existenz. Es wird als Vollverb („er wird Arzt“), als Hilfsverb zur Bildung des Futurs („ich werde gehen“) und des Passivs („das Haus wird gebaut“) genutzt.
sich entwickeln
sich verwandeln
Synonyme zu „werden“
sich entwickeln
sich wandeln
geraten
sich ergeben
sich anbahnen
sich formen
sich gestalten
hervorgehen
sich herausbilden
erwachsen
sich zusammenbrauen
Gegenteile & Gegenstücke
zerfallen
bleiben
Was bedeutet „werden“?
„Werden“ markiert den Beginn oder Verlauf einer Zustandsänderung. Es drückt aus, dass etwas neu entsteht („aus der Raupe wird ein Schmetterling“) oder künftig eintreten wird („es wird regnen“). Als Passivhilfsverb verschiebt es die Perspektive auf den Vorgang („das Auto wird repariert“).
Wortart: starkes Verb (wurde – geworden) · Hilfsverb
Anderes Wort für: Am treffendsten ist „sich entwickeln“, da es den Aspekt der zielgerichteten Veränderung am breitesten abdeckt.
„werden“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
Tipp: Wählen Sie die Zeile, deren Buchstabenanzahl zu den Kästchen im Rätsel passt.
Häufige Fragen
Welches ist das beste andere Wort für „werden“?
Das hängt vom Kontext ab: Für natürliche Prozesse „entstehen“, für persönliche Entwicklung „sich wandeln“. Im Alltag ist „sich entwickeln“ der vielseitigste Ersatz für „werden“.
Was ist der Unterschied zwischen „wurde“ und „ward“?
„Ward“ ist die veraltete, dichterische Form der 3. Person Singular Präteritum („es ward“ für „es wurde“). Heute gilt ausschließlich „wurde“ als standardsprachlich korrekt.
Kann man „werden“ als anderes Wort für „sein“ nutzen?
Nein, „werden“ drückt einen Prozess aus, „sein“ einen Zustand. Ein Satz wie „die Blume wird rot“ beschreibt eine Veränderung, während „die Blume ist rot“ einen Zustand beschreibt.