„Einen Schalk im Nacken haben“ – die wunderbare Fähigkeit, mit einem Augenzwinkern die Welt zu nehmen und gern schelmische Streiche zu spielen. Diese Redewendung steht für hintergründigen Humor und eine Prise Frechheit.
Spitzbube
Schlawiner
Schlingel
Lausbub
Synonyme zu „Schalk im Nacken“
Schalk
Spitzbube
Schlawiner
Schlingel
Lausbub
Frechdachs
Galgenstrick
Narr
Possenreißer
Witzbold
Jokusmacher
Gegenteile & Gegenstücke
Moralapostel
Ernstling
Langweiler
Was bedeutet „Schalk im Nacken“?
Die Redewendung „einen Schalk im Nacken haben“ beschreibt einen Menschen, der gern schelmische Streiche spielt, andere humorvoll neckt und eine hintergründige, oft liebenswerte Frechheit besitzt. Der Ausdruck ist eng verwandt mit „Schalk in den Augen“. Anders als ein boshafter Scherz steht hier die gutmütige, verschmitzte Art im Vordergrund.
Wortart: Feste Redewendung (Substantivgruppe, maskulin)
Anderes Wort für: Ein Mensch mit einem Schalk im Nacken ist ein „Schelm“ – das häufigste Synonym für diese charmante Eigenschaft.
„Schalk im Nacken“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was genau bedeutet „einen Schalk im Nacken haben“?
Die Wendung beschreibt eine Person, die gern harmlose Streiche spielt und einen trockenen, schelmischen Humor besitzt. Der „Schalk“ sitzt bildlich im Nacken und flüstert freche Ideen ein – immer mit einem Augenzwinkern.
Woher stammt die Redewendung „Schalk im Nacken“?
Der Begriff „Schalk“ bezeichnete im Mittelhochdeutschen einen Knecht oder Diener, später auch einen scherzhaften Menschen. Die Vorstellung, dass der Schalk im Nacken sitzt, findet sich bereits im 16. Jahrhundert und spielt auf die unsichtbare, neckische Präsenz an.
Wie schreibt und verwendet man „Schalk im Nacken“ korrekt?
Die feste Wendung lautet „einen Schalk im Nacken haben“. „Schalk“ wird großgeschrieben, da es sich um ein Substantiv handelt. Umgangssprachlich sagt man auch „Schalk in den Augen“ – die Bedeutung ist nahezu identisch.