Ein Deonym ist ein Wort, das von einem Eigennamen abgeleitet ist – etwa Marken- oder Personenname, der zum Gattungsbegriff wird. Es handelt sich um eine spezielle Form des Eponyms.
Synonyme zu „deonym“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „deonym“?
Ein Deonym entsteht, wenn ein Eigenname (z. B. einer Person, Marke oder eines Ortes) zum allgemeinen Begriff für eine ganze Klasse von Dingen wird. Bekannte Beispiele sind „Tempo“ für Papiertaschentücher oder „Uhu“ für Klebstoff. Die Sprachwissenschaft bezeichnet diesen Vorgang als Deonymisierung.
Wortart: Substantiv (Neutrum)
Anderes Wort für: Ein Deonym ist ein Eponym – also ein von einem Eigennamen abgeleiteter Gattungsbegriff.
„deonym“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Deonym und Eponym?
Beide Begriffe werden oft synonym verwendet. Fachlich bezeichnet ein Eponym jede Ableitung von einem Eigennamen, während Deonym speziell die Umwandlung eines Marken- oder Produktnamens in einen Gattungsbegriff meint.
Welche bekannten Deonyme gibt es im Deutschen?
Typische Beispiele sind „Tempo“ (Papiertaschentuch), „Uhu“ (Klebstoff), „Fön“ (Haartrockner) und „Edding“ (Filzstift). Viele dieser Wörter sind rechtlich geschützt, werden aber umgangssprachlich als Gattungsbegriffe verwendet.
Ist „deonym“ ein Fachbegriff?
Ja, der Begriff stammt aus der Linguistik und Onomastik (Namenforschung). Er wird vor allem in der Sprachwissenschaft und Lexikografie verwendet, um den Prozess der Lexikalisierung von Eigennamen zu beschreiben.